Alpentour 2000
12.08.2000 bis 19.08.2000
Von Thonnon les Bains nach Nizza auf der Route des Grandes Alpes
( 8 Etappen -- 903 Kilometer -- 20625 Höhenmeter -- 26 Hochpunkte
-- 51 Std im Sattel )
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Nach der Anreise nach Thonnon les Bains, folgte die Einrolletappe über
80 km. Sie führte uns über zwei Pässe nach Le Grand Bornard. Der
ersten Paß der Tour (Col de Jambaz) war eigentlich gar nicht als solcher
zu erkennen. Der Col de la Colombiere jedoch
hatte es schon richtig in sich. Wir waren ziemlich platt als wir oben
ankamen. Den Colombiere hatten wir ein bischen unterschätzt!
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Die heutige Etappe führte über sechs Pässe, von denen zwei hervorzuheben
sind: Der Col du Pre, ein echter Geheimtipp
schlängelt sich auf schmalen Sträßchen abseits des Verkehrs bergan. Dann
am Roselend Stausee vorbei zum Cormet des Reselend
der schon auf 1968 m liegt. Auf der Abfahrt zu unserem Etappenziel Bourg
St Maurice gerieten wir in einen kleinen Regenschauer, es sollte der einzige
der diesjährigen Alpentour sein.
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Heute stand der erste Paß über 2000 m auf dem Programm. Der Col
du Petit St Bernard war nicht besonders steil und ohne Gepäck, dass
wir in Bourg St Maurice zurückliesen, hatten wir diesen schnell abgehackt.
Der nächste Teilabschnitt war dafür um so schwerer, führte er uns doch
bei Mittagshitze (und wieder mit Gepäck) über Val d' Isere auf den Col
de l' Iseran, einen der Höhepunkte unserer Alpentour. Das Ziel der
heutigen Tagesetappe (Modane) erreichten wir ziemlich ausgelaugt in der
Abenddämmerung.
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Heute standen einige legendäre Tour de France Pässe auf dem
Programm. Wir fuhren zuerst über den Col du
Telegraphe, dann weiter zum Col du Galibier.
Auf der Abfahrt nach Briancon konnten wir noch den Col du Lautaret abhaken.
Die weitere Fahrt führte uns über den Col
d' Izoard, einen der schönsten Alpenpässe, nach Chateau
Queyras zum Ziel des heutigen Tages.
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Den heutigen Tagesabschnitt bestritten wir erst einmal wieder ohne Gepäck.
Wir fuhren durch ein wunderschönes Tal hinauf zum Collo
Agnello, den wir unserem daheimgebliebenen Freund Klaus P widmeten.
Dann entdeckten wir auf der Landkarte noch einen weiteren Leckerbissen:
Sommet Bucher. Die Fahrt auf der "schlechtesten
Alpenstraße" * endete auf einem Hochpunkt mit traumhaftem Rundumblick.
Nach diesen beiden Abstechern sammelten wir unser Gepäck ein und
fuhren über den Col de Vars unserem Tagesziel
Jausiers entgegen, welches wir mal wieder in der Abenddämmerung erreichten.
* Zitat: Rudolf Geser
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Heute stand der höchste Alpenpaß auf dem Programm. Auf dem
Weg dorthin entdeckten wir abseits der Straße, sehr zur Freude von
Ralf, den Col de Restefond. Nach den obligatorischen
Paßfotos fuhren wir weiter über den Col
de la Bonette, um die Cime de la Bonette und wieder zurück zum
Col de Restefond. Hier bogen wir ab zum Col
de la Moutiere und fuhren weiter bergab nach Bayasse. Diese Abfahrt
war wirklich etwas ganz spezielles, führte sie doch über etwa
20 km Schotterpiste! Nachdem wir diese Strapaze gemeistert hatten, gönnten
wir uns noch den Col de la Cayolle und fuhren
anschließend zurück in unser "schönes" Quartier
nach Jausiers
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Der heutige kurze Tagesabschnitt führte uns über den Col
d' Allos und den sehr schönen Col des
Champs. Bevor wir unser Tagesziel Beuil erreichten mussten wir uns
jedoch noch bei provencalischer Hitze über den Col de Valberg quälen.
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Endspurt: nach 350 Höhenmetern erreichten wir den letzten Paß
auf unserer Route, den Col de la Couillole.
Ab dann verlief der Kurs nur noch bergab nach Nizza,
welches wir noch am frühen Nachmittag erreichten. So konnten wir
noch ein bischen im Meer baden, bevor uns der Nachtzug zurück zum
Ausgangspunkt Thonnon les Bains brachte.
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