Alpentour 2001 im Aostatal und Piemont

18.08.2001 bis 23.08.2001
Pässe und Kammstraßen mit dem Crossrad
( 6 Etappen -- 678 Kilometer -- 12850 Höhenmeter -- 27 Hochpunkte -- 3 Kammstraßen )


Sa, 18.08.2001


Anreise und 1. Etappe:
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81 km 1935 Hm 1 Hochpunkt

Am Samstag morgen um 6:00 Uhr startete unsere diesjährige Alpentour. Wir fuhren mit dem Auto nach Martigny in der Schweiz. Nachdem wir unsere Crosser zusammengebaut hatten, begann das einrollen hinauf zum Gran St. Bernard. Klaus, der im letzten Jahr eine Babypause eingelegt hatte, erreichte als erster von uns die Paßhöhe und meldete sich so auf eindrucksvolle Weise zurück. Nach dem obligatorischen Paßfoto rollten wir nach Aosta um ein Quartier zu suchen, da es doch schon recht spät geworden war.


So, 19.08.2001


2. Etappe:
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148 km 2500 Hm 1 Hochpunkt

Heute stand der Col de Nivolet auf dem Programm. Leider wurde die Nordtrasse dieses wunderschönen Passes nie vollendet, so dass wir nicht so genau wussten, wie der Verbindungsweg von Pont zu Riffugio Chivasso aussehen würde. Der junge Mann in der Bar von Pont erklärte uns dann, dass der Weg nach 1 1/4 Stunden zu Fuß wieder mit dem MTB zu befahren sei. Dieser Fußmarsch mit Fahrrad auf der Schulter war schon eine ganz schöne Tortour. Daher genossen wir umsomehr unser Gipfelglück und konnten dann tatsächlich mit unseren Crossrädern ganz gut bis zum Riffugio fahren. Ab dann war die Straße wieder asphaltiert und wir fuhren über den Nivoletpaß in einer tollen Abfahrt nach Locana und weiter zu unserem Etappenziel Germagnano.


Mo, 20.08.2001


3. Etappe (Assietta-Kammstraße):
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128 km 3700 Hm 9 Hochpunkte

Wir mussten an diesem Tag sehr früh starten, da unsere Königsetappe auf dem Programm stand. Diese führte uns zuerst über den Colle del Lys. Weiter ging die Fahrt nach Meana di Susa wo wir in der prallen Mittagssonne die Auffahrt zum Finestrepaß unter die Räder nahmen. Acht Kilometer vor der Paßhöhe begann dann der holprige Teil des Tages. So waren wir erstmal froh, als wir die Finestre Paßhöhe erreichten. Es folgten noch einige Kilometer Abfahrt bevor wir in die Assietta-Kammstraße einbogen. Die nächsten Höhenmeter zum Colle dell` Assietta lagen vor uns. Einer unserer Mitstreiter musste seinem hohen Anfangstempo an den ersten beiden Tagen Tribut zollen, was zu längeren Wartezeiten auf den Paßhöhen und am folgenden Tag zu Panikkäufen (Schokoriegel und Cola zwecks Hungerastvorbeugung), führte. Trotzdem war es sehr beeindruckend die Abendstimmung in über 2000m Höhe zu genießen. Unser geplantes Etappenziel lag jedoch in weiter ferne, so dass wir uns diesem Abend in Sestriere einquartierten.


Di, 21.08.2001


4. Etappe (Transfer-Etappe)
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117 km 470 Hm  

Die so genannte Transfer-Etappe, führte uns ohne nennenswerte Steigungen nach Dronero, wo wir unser Quartier für die nächsten drei Nächte bezogen. Da wir Dronero recht früh am Nachmittag erreichten, hatten wir sogar noch Zeit dieses schöne Örtchen ein wenig zu erkunden.


Mi, 22.08.2001


5. Etappe (Varaita-Maira-Kammstaße):
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97 km 2045 Hm 10 Hochpunkte

Die Varaita-Maira-Kammstraße stand heute auf dem Programm und zwar ohne Gepäck. Welch eine Erleichterung. Wir fuhren zuerst Richtung Rossana, wo wir in die Varaita-Maira-Kammstraße einstiegen. Unsere Fahrt führte uns zuerst über Asphalt und leichten Schotter über die ersten Paßhöhen. Nach einem weiteren asphaltierten Streckenabschnitt folgte wieder Schotter, der immer schlechter zu befahren war. Wir mussten hochkonzentriert fahren, da die Strecke stellenweise über loses Geröll führte. Zudem befand sich auf der linken Seite ein tiefer Abgrund. Am Col di Sampèyre verließen wir die Kammstraße, rollten hinunter ins Mairatal und zurück nach Dronero. Trotz einiger Fahrschwierigkeiten ist die Varaita-Maira-Kammstraße allen alpinen Radlern nur zu empfehlen, da man auf dem Bergkamm ständig atemberaubende Aussichten genießen kann.


Do, 23.08.2001


6. Etappe: (Maira-Stura-Kammstaße):
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107 km 2200 Hm 6 Hochpunkte

Der letzte Tag war noch einmal ein richtiges Schmankerl. Wir fuhren das Mairatal hoch und gelangten dann durch eine schöne schluchtähnliche Strecke auf die Maira-Stura-Kammstraße. Unsere Erwartung einer äußerst schlechten Schotterpiste wurde nicht bestätigt. Die Maira-Stura-Straße war generell gut mit Crossrädern befahrbar. Außerdem haten man ständig atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Vom letzten Paß, dem Colle dei Morti, mussten wir zuerst im dichten Nebel abfahren, welcher sich aber weiter unten wieder auflöste. So hatten wir in Dronero noch einen schönen Nachmittag und konnten den letzten Tag gemütlich ausklingen lassen.


Fr, 24.08.2001


Heimreise
 

 

Die Rückfahrt nach Martigny, wo unser Auto geparkt war, erfolgte mit der Bahn. Nachdem wir mit unseren Fahrrädern nach Cúneo zum Bahnhof fuhren, begann eine Zugfahrt mit Pannen, die jedoch hier nicht näher beschrieben werden soll. Spät in der Nacht kamen wir wieder zu Hause an.


   
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