Alpentour 2001 im Aostatal und Piemont
18.08.2001 bis 23.08.2001
Pässe und Kammstraßen mit dem Crossrad
( 6 Etappen -- 678 Kilometer -- 12850 Höhenmeter -- 27 Hochpunkte
-- 3 Kammstraßen )
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| 81 km |
1935 Hm |
1 Hochpunkt |
Am Samstag morgen um 6:00 Uhr startete unsere diesjährige Alpentour.
Wir fuhren mit dem Auto nach Martigny in der Schweiz. Nachdem wir unsere
Crosser zusammengebaut hatten, begann das einrollen hinauf zum Gran St.
Bernard. Klaus, der im letzten Jahr eine Babypause eingelegt hatte, erreichte
als erster von uns die Paßhöhe und meldete sich so auf eindrucksvolle
Weise zurück. Nach dem obligatorischen Paßfoto rollten wir
nach Aosta um ein Quartier zu suchen, da es doch schon recht spät
geworden war.
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| 148 km |
2500 Hm |
1 Hochpunkt |
Heute stand der Col de Nivolet auf dem Programm. Leider wurde die Nordtrasse
dieses wunderschönen Passes nie vollendet, so dass wir nicht so genau
wussten, wie der Verbindungsweg von Pont zu Riffugio Chivasso aussehen
würde. Der junge Mann in der Bar von Pont erklärte uns dann,
dass der Weg nach 1 1/4 Stunden zu Fuß wieder mit dem MTB zu befahren
sei. Dieser Fußmarsch mit Fahrrad auf der Schulter war schon eine
ganz schöne Tortour. Daher genossen wir umsomehr unser Gipfelglück
und konnten dann tatsächlich mit unseren Crossrädern ganz gut
bis zum Riffugio fahren. Ab dann war die Straße wieder asphaltiert
und wir fuhren über den Nivoletpaß in einer tollen Abfahrt
nach Locana und weiter zu unserem Etappenziel Germagnano.
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| 128 km |
3700 Hm |
9 Hochpunkte |
Wir mussten an diesem Tag sehr früh starten, da unsere Königsetappe
auf dem Programm stand. Diese führte uns zuerst über den Colle
del Lys. Weiter ging die Fahrt nach Meana di Susa wo wir in der prallen
Mittagssonne die Auffahrt zum Finestrepaß unter die Räder nahmen.
Acht Kilometer vor der Paßhöhe begann dann der holprige Teil
des Tages. So waren wir erstmal froh, als wir die Finestre Paßhöhe
erreichten. Es folgten noch einige Kilometer Abfahrt bevor wir in die
Assietta-Kammstraße einbogen. Die nächsten Höhenmeter
zum Colle dell` Assietta lagen vor uns. Einer unserer Mitstreiter musste
seinem hohen Anfangstempo an den ersten beiden Tagen Tribut zollen, was
zu längeren Wartezeiten auf den Paßhöhen und am folgenden
Tag zu Panikkäufen (Schokoriegel und Cola zwecks Hungerastvorbeugung),
führte. Trotzdem war es sehr beeindruckend die Abendstimmung in über
2000m Höhe zu genießen. Unser geplantes Etappenziel lag jedoch
in weiter ferne, so dass wir uns diesem Abend in Sestriere einquartierten.
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Die so genannte Transfer-Etappe, führte uns ohne nennenswerte Steigungen
nach Dronero, wo wir unser Quartier für die nächsten drei Nächte
bezogen. Da wir Dronero recht früh am Nachmittag erreichten, hatten
wir sogar noch Zeit dieses schöne Örtchen ein wenig zu erkunden.
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| 97 km |
2045 Hm |
10 Hochpunkte |
Die Varaita-Maira-Kammstraße stand heute auf dem Programm und zwar
ohne Gepäck. Welch eine Erleichterung. Wir fuhren zuerst Richtung
Rossana, wo wir in die Varaita-Maira-Kammstraße einstiegen. Unsere
Fahrt führte uns zuerst über Asphalt und leichten Schotter über
die ersten Paßhöhen. Nach einem weiteren asphaltierten Streckenabschnitt
folgte wieder Schotter, der immer schlechter zu befahren war. Wir mussten
hochkonzentriert fahren, da die Strecke stellenweise über loses Geröll
führte. Zudem befand sich auf der linken Seite ein tiefer Abgrund.
Am Col di Sampèyre verließen wir die Kammstraße, rollten
hinunter ins Mairatal und zurück nach Dronero. Trotz einiger Fahrschwierigkeiten
ist die Varaita-Maira-Kammstraße allen alpinen Radlern nur zu empfehlen,
da man auf dem Bergkamm ständig atemberaubende Aussichten genießen
kann.
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Do, 23.08.2001
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6. Etappe: (Maira-Stura-Kammstaße):
Details
Bilder |
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| 107 km |
2200 Hm |
6 Hochpunkte |
Der letzte Tag war noch einmal ein richtiges Schmankerl. Wir fuhren das
Mairatal hoch und gelangten dann durch eine schöne schluchtähnliche
Strecke auf die Maira-Stura-Kammstraße. Unsere Erwartung einer äußerst
schlechten Schotterpiste wurde nicht bestätigt. Die Maira-Stura-Straße
war generell gut mit Crossrädern befahrbar. Außerdem haten
man ständig atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.
Vom letzten Paß, dem Colle dei Morti, mussten wir zuerst im dichten
Nebel abfahren, welcher sich aber weiter unten wieder auflöste. So
hatten wir in Dronero noch einen schönen Nachmittag und konnten den
letzten Tag gemütlich ausklingen lassen.
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Die Rückfahrt nach Martigny, wo unser Auto geparkt war, erfolgte
mit der Bahn. Nachdem wir mit unseren Fahrrädern nach Cúneo
zum Bahnhof fuhren, begann eine Zugfahrt mit Pannen, die jedoch hier nicht
näher beschrieben werden soll. Spät in der Nacht kamen wir wieder
zu Hause an.
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